Ökumenisches deutsch-polnisches Friedensgebet

Datum/Zeit
Date(s) - 02/09/2019
17:00

Veranstaltungsort
Nikolaikirche

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Am 1. September überfielen deutsche NS-Truppen Polen – und in der Folge des Hitler-Stalin-Pakts folgte am 17. September die sowjetische Invasion in Ostpolen. Mit dem Überfall begann der Zweite Weltkrieg und mit ihm unsägliches Leid für die Bevölkerung Polens: Juden, Christen und andere erfuhren in der Zeit der deutschen Besatzung beispiellose Grausamkeiten und Kriegsverbrechen.
Die Gemeinde St. Nikolai lädt traditionell zum ersten Friedensgebet nach der Sommerpause ein. Gemeinsam die Aufmerksamkeit auf Krieg und Unfrieden in der Welt zu richten und zugleich um Frieden zu bitten – das ist Anliegen dieser Gebetsreihe. Zugleich soll gedankt werden für Schritte der Versöhnung in Europa und für eine gemeinsame Zukunft in gegenseitigem Respekt.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der Kirchgemeinde St. Nikolai – Hl. Kreuz Leipzig

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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