In beiden Nachbarländern fanden in den letzten Monaten wichtige Wahlen statt, die von überregionaler Bedeutung sind. Das Polnische Institut Düsseldorf freut sich auf ein spannendes Gespräch, bei dem sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten sein werden.

Polen und Deutschland nach den Regionalwahlen – Einfluss auf die bilateralen Beziehungen

Datum/Zeit
Date(s) - 06/12/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Düsseldorf

Kategorien


Deutsch-polnisches Podiumsgespräch

Polen nach den Regionalwahlen, Deutschland nach zwei Landtagswahlen – welchen Einfluss haben die Wahlergebnisse auf die deutsch-polnischen Beziehungen

Auf Grund der begrenzten Plätze-Zahl bitten wir um eine Anmeldung unter duesseldorf@instytutpolski.org bis zum 03.12.2018.

Teilnehmer:
Piotr Gociek, Buchautor, Presse-und Rundfunkjournalist, arbeitet ür die Wochenzeitschrift „Do Rzeczy“, TV Republika und Kulturportal „wNas.pl“
Matthias Beermann, Leiter des Ressorts „Außenpolitik“ bei der Rheinischen Post
Moderation: Jakub Kukla, Deutsche Redaktion des Polnischen Rundfunks

In beiden Nachbarländern fanden in den letzten Monaten wichtige Wahlen statt, die von überregionaler Bedeutung sind. Die Polen wählten in zwei Gängen ihre regionalen Vertretungen in den sechzehn Wojewodschaften, den regionalen Hauptstädten, in Warschau, in zahlreichen Kreisen, Städten und Gemeinden. Alle politischen Parteien und Wahlkoalitionen erklärten sich zu Wahlsiegern. Doch geht es hier nur um Sieger oder Verlierer, oder geht es hier vor allem um das Wohl des Landes an der Weichsel? Wie man es auch dreht, waren die Ergebnisse ein ganz wichtiger Stimmungsbarometer angesichts der kommenden Wahlen zum europäischen Parlament und zum polnischen Sejm 2019.
Auch die Deutschen wählten zuletzt in Bayern und in Hessen. Die Wahlergebnisse zeigen, dass die bisherige politische Situation dort erschüttert wurde. Nicht ohne Grund gab die Kanzlerin Angela Merkel danach das Ende ihrer politischen Karriere bekannt. Auch das wird Auswirkungen auf die zukünftigen deutsch-polnischen Beziehungen und auf die Struktur der deutschen Vertreter in Straßburg und Brüssel 2019 haben.

Das Polnische Institut Düsseldorf freut sich auf ein spannendes Gespräch, bei dem sicherlich unterschiedliche Meinungen vertreten sein werden und bei dem auch manch neue Aspekte im direkten Gespräch erläutert werden können.

Das Land an der Weichsel hat das Interesse des in der Schweiz lebenden Agraringenieurs und Eisenbahnplaners vor über zehn Jahren geweckt und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In Berlin aufgewachsen, fand er es unpassend, sich in Afrika und im Nahen Osten besser auszukennen, als in seinem Nachbarland. Nachdem sich die Polnische Sprache vehement gegen das Lernen lassen gesträubt hat, hat er diese Herausforderung angenommen und ringt noch immer mit ihr. Er reist jährlich nach Polen und entdeckt ein spannendes und kulturell reiches Land mit sehr angenehmen Menschen. Wenn er Zeit findet, befasst er sich als Genealoge mit der Erforschung der Geschichte seiner aus dem damaligen Hinterpommern und Ostpreussen stammenden Vorfahren.

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