Polnische Spuren in Deutschland.

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Datum/Zeit
Date(s) - 11/12/2018
18:00 - 22:30

Veranstaltungsort
Rotes Rathaus

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Polnische Spuren in Deutschland. Eine literarisch-kulinarische Reise

Rotes Rathaus, Jüdenstr. 1, 10178 Berlin

11.12.2018, 18:00 Uhr

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut und Senatskanzlei Berlin

So viele Spuren hat Polen, haben Polinnen und Polen in Deutschland hinterlassen. Das Lesebuchlexikon „Polnische Spuren in Deutschland“ stellt viele von ihnen vor, nicht nur die bekannten, sondern auch viele unbekannte. Wir werden Sie im Roten Rathaus auf eine abwechslungsreiche Reise mitnehmen: Literarisches kommt ebenso vor wie Historisches oder Sprachliches. Und passend zur Jahreszeit soll es auch um das leibliche Wohl gehen: Krakauer Wurst, Weihnachtsgans sind nur einige der „kulinarischen“ Spuren, von denen wir im Anschluss auch einige verköstigen werden.

Begrüßung: Ulrike Kind

Mit den Herausgebern Dieter Bingen, Basil Kerski und Peter Oliver Loew | Außerdem dabei die Autorinnen und Autoren Matthias Barelkowski, Dorota Danielewicz-Kerski, Tomasz Kycia, Andrzej Stach und Erika Worbs

Anschließend: Empfang

Um Anmeldung wird gebeten bis 8. Dezember 2018: info@dpi-da.de

Eine gemeinsame Veranstaltung der Berliner Senatskanzlei und des Deutschen Polen-Instituts

Buchvorstellung und Lesung mit Peter Oliver Loew und Anna Artwińska.

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte. Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wurde vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

Die Lesereise zum Buch wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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