Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden.

Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon. Buchvorstellung in Hamburg

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Datum/Zeit
Date(s) - 24/10/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Mahnmal St. Nikolai

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Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon. Buchvorstellung in Hamburg

Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg

Peter Oliver Loew und Rüdiger Ritter stellen das Buch vor – mit besonderem Blick auf Hamburg und Norddeutschland

 

Buchvorstellung und Lesung mit Peter Oliver Loew und Anna Artwińska.

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte. Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wurde vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

Die Präsentation im Mahnmal St. Nikolai deckt auch einige Spuren mit spezifisch norddeutschem Bezug auf:  Es geht u.a. um polnischsprachige Kulturinitiativen in der Hansestadt, um die historische Einwanderung nach Delmenhorst (Nordwolle), um die Auswanderung von Polen und Juden nach Amerika, um die erfolgreiche Integration Hunderttausender „Aussiedler“ in den 1970er und 1980er Jahren oder auch um die gegenwärtigen Migrationsströmungen.

Dr. Peter Oliver Loew ist stellv. Direktor des Deutschen Polen-Instituts in wissenschaftlichen Fragen, Mitautor und einer der Herausgeber der Publikation.

Dr. Rüdiger Ritter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Chemnitz und Mitautor der Publikation.

 

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik.

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