Tagung: Die höhere Bildung im deutschen und polnischen Raum als ein grenzüberschreitendes Phänomen (bis zum Jahre 1939)

Datum/Zeit
Date(s) - 16/09/2019 - 17/09/2019
Ganztägig

Veranstaltungsort
Toscanasaal

Kategorien


Universität und Kommunikation. Die höhere Bildung im deutschen und polnischen Raum als ein grenzüberschreitendes Phänomen (bis zum Jahre 1939)

In Kooperation mit: Polnische Historische Mission an der Universität Würzburg

Unter Beteiligung von: Nikolaus-Kopernikus-Universität Thorn/Toruń, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Hochschulkunde an der Universität Würzburg, Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V.

Tagungsort: Toscanasaal in der ehemaligen Residenz der Würzburger Fürstbischöfe (Südflügel), Residenzplatz 2, 97070 Würzburg

Die historische Forschung setzte sich bisher mit der Bedeutung der Hochschulen für die kontinuierliche wissenschaftlich-kulturelle Entwicklung der polnisch- und deutschsprachigen Gebiete Mitteleuropas aus verschiedenen Perspektiven auseinander. Einzelne Abhandlungen stellten meist die Geschichte einer bestimmten Universität oder Hochschule dar oder behandelten ihre ausgewählten Teilaspekte. So wurden zum Beispiel die Wanderungen und Karrieren der Studenten aus polnischen und deutschen Gebieten (und ihre Herkunftsorte) ausführlich untersucht, vor allem anhand von Universitätsmatrikeln. Viele offene Fragen bestehen dagegen nach wie vor hinsichtlich des wechselseitigen deutsch-polnischen Einflusses beziehungsweise Austausches in der akademischen Welt (tradierte und neue Wissensbestände, akademische Lehre und Forschung) sowie seiner Wirkung in vergleichender synchroner und diachroner Perspektive. Die daraus entstandenen direkten und indirekten wechselseitigen Beziehungen hinterließen deutliche Spuren in den Verfassungs- und Rechtssystemen Polens und Deutschlands und prägen den Charakter beider Länder bis heute.

Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie auf der Internetseite der Polnischen Historischen Mission.

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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