Von Ordensburgen, Lebkuchen und Baben – ein Reisebericht aus Ostpreußen. Referent: Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens (HDO), München

Datum/Zeit
Date(s) - 29/01/2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Haus des Deutschen Ostens

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2018 veranstaltete das Haus des Deutschen Ostens gemeinsam mit der Akademie für Personalführung und Lehrerfortbildung (Dillingen) eine Studienreise für Lehrerinnen und Lehrer an bayerischen Schulen. Diese führte sie in die historische Region Ostpreußen. In seinem Reisebericht stellt Prof. Dr. Andreas Otto Weber die einzelnen Stationen der Fahrt vor – und führt an die Orte und Schauplätze der jahrhundertelangen, wechselvollen Geschichte der Deutschen und der Polen.

Ostpreußen war ein Land, um das herum sich zahlreiche Mythen der beiden Völker bildeten. Hier bündelte sich europäische Geschichte. Die Studienreise versuchte einen Überblick über ihre vielfältigen Aspekte vom Mittelalter bis in die Gegenwart zu geben. Beginn der Reise war die Hansestadt Danzig/Gdańsk, wo besonders das neu errichtete Museum des Zweiten Weltkrieges beeindruckte. Die Zeit des Nationalsozialismus wurde exemplarisch in der Wolfsschanze, einem Ort des Größenwahns und des Widerstands, und in der KZ-Gedenkstätte Stutthof thematisiert. In der Marienburg stand das Thema des Deutschordensstaates auf dem Programm. Traumhafte Landschaften boten sich den Reiseteilnehmern vor allem am Frischen Haff und in Masuren. In Elbing/Elbłag, Allenstein/Olsztyn und Osterode/Ostróda traf sich die Reisegruppe mit Vertretern der deutschen Minderheit und sprach mit ihnen über ihre derzeitige Situation in Polen. Weitere Stationen der Studienfahrt waren Zoppot/Sopot an der Ostsee, die Kopernikus-Stadt Thorn/Toruń und, als Abschluss, Frankfurt/Oder und Słubice mit Besuch des Collegium Polonicum.

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