Was bedeutet uns Oberschlesien? Tagung und Begegnung für junge Oberschlesier/innen in Deutschland (16-40 Jahre)

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Datum/Zeit
Date(s) - 21/07/2018
14:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Oberschlesisches Landesmuseum

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Oberschlesien verbindet Nordrhein-Westfalen und Polen. Die fast 20-jährige Partnerschaft zwischen dem Bundesland und der Woiwodschaft Schlesien begründet formell was praktisch täglich gerade durch mehrere hunderttausend Familien mit oberschlesischem Hintergrund in Deutschland gelebt wird. Junge und ältere Oberschlesier sind seit Generationen Teil der (west-)deutschen Gesellschaft. Insbesonderedie (Spät-)Aussiedler und ihre Nachfahren, die in Polen geboren wurden oder durch die Familie unmittelbare Kontakte nach Polen besitzen, bilden eine lebendige Brücke zwischen beiden Ländern und Regionen. Welche Rolle spielt heute die Herkunft aus Oberschlesien? Was macht Oberschlesien heute aus? Warum beschäftigen wir uns (in Deutschland) mit oberschlesischer Geschichte und worauf sollte in Zukunft Wert gelegt werden?
Zum Kennenlernen und zur Diskussion laden wir Sie herzlich ins Oberschlesische Landesmuseum
ein. Nach einem kurzen Austausch zu den Zielen und Erwartungen des Treffens möchten wir Ihnen Aspekte der Geschichte Oberschlesiens und ihrer Bezüge nach Nordrhein-Westfalen vorstellen. Hiernach werden wir die Ausstellungen des Landesmuseums besichtigen und einen Vortrag einer Partnereinrichtung zu schlesischen Identitäten hören. Abschließend besteht beim geselligen Ausklang reichlich Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen sowie zu Gesprächen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Wenn Sie Interesse haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, melden Sie sich bis zum 30. Juni 2018 an: kulturreferat@oslm.de

Dr. Stephan Kaiser Dr. Vasco Kretschmann
Museumsdirektor Kulturreferent für Oberschlesien
Bahnhofstraße 62 | 40883 Ratingen
Tel.: 0 21 02 / 96 50 | E-Mail: info@oslm.de

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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