Bergsee Morskie Oko, Foto: www.pixabay.com

Bericht: Wandern in der polnischen Hohen Tatra

Irgendwann krachte dieser gigantische rechteckige Felsen von oben herunter auf die Erde. Ein paar hundert Kilometer lang, über 1.000 Meter hoch und auch ziemlich breit. So ungefähr auf der Grenze zwischen der Slowakei und Polen lag er dann und die Jahre zogen vorüber. Immer wieder brach mal ein Stück aus dem Felsen ab, zerbrach mit lautem Getöse auf dem Weg nach unten und so entstanden scharfzackige Spitzen oben und unten lagen immer mehr kleine Felsen. Klein ist relativ, manche waren trotzdem noch über 50 Meter hoch, aber andere wirkten dagegen fast wie Scherben. Es muss schon viele Jahrhunderte her sein, als sich dann ein selbst für Riesen-Verhältnisse hochgewachsener Bergbewohner ein Herz fasste und sich dachte: Hier müsste einmal aufgeräumt werden. Damit er oben aufräumen konnte, legte er die scherbenartigen Felsstückchen in Treppenform aufeinander und als er dann diese neu errichteten Treppen nach oben gestiegen war, wischte er oben die Felsen fein säuberlich glatt. Das Ergebnis ist die Tatra bei Zakopane – aus Sicht des Wanderers. Und das, so viel sei gesagt, ist klasse so!

Hohes Gebirge und viele Höhenmeter

Hohe Tatra im Herbst, Blick auf die Gipfel. Foto: Polen.pl (JW)

Wandern in der Hohen Tatra ist kein Mittelgebirgsspaziergang. Deswegen kommt der sinnierende Wanderer auch schnell zum Schluss, dass diese Gebirgsformation einmal ungefähr so wie beschrieben entstanden sein muss. Aber im Ernst: Natürlich gab es weder den von oben fallenden großen Felsblock noch den reinlichen Riesen. Die treppenartigen, manchmal für Riesen gemachten, Treppen aus purem Fels und die herrlich scharfkantig sauberen Gipfel, die gibt es wirklich. Und wer hier wandert, sollte sich ordentlich ausstatten: Gute Schuhe, vielleicht Wanderstöcke, auf jeden Fall gute und warme Kleidung. Und etwas zu Essen und zu Trinken sowie Wetterberichtslektüre. Die Wanderwege auf den an jedem Straßenstand und in jedem Büchergeschäft erhältlichen Karten wirken auf Papier reichlich harmlos: Grüne, rote, blaue und schwarze Linien, die sich in relativ dichtem Netz durcheinander schlängeln. Doch die meisten sind keine Spazier-, sondern echte Wanderwege. Und wer schlau ist, schaut nicht nur auf die angegebenen Zeitangaben für die Wegstrecken, sondern vor allem auf die Höhenmeter. Selbst auf scheinbar kleinen Abschnitten kann es schon mal richtig hoch und runter gehen. Die Zeitangaben übrigens sind bei vielen Karten auf zügige Wanderer zugeschnitten, Pausen, Nachdenken, Wege suchen und gar Trödeln sind niemals beinhaltet. Zum Glück muss man dank der guten Beschilderung fast nie den Weg suchen. Nachdenken, Pausieren bei herrlichen Panoramen und Trödeln möchte man manchmal nur allzu gern.

Frühjahr, Sommer und Herbst

Wir waren Anfang Oktober in der Hohen Tatra, was durchaus schon als riskant gelten kann: Oft zeigt sich der Herbst in dieser Zeit noch einmal golden, das muss aber nicht sein. Wir hatten Glück. Sicherer ist der September, auch Frühjahr und Sommer sind natürlich gut geeignet. Was aber zu sagen bleibt: Besonders der Sommer ist auch die Jahreszeit, die Besucherschwemmen auf die Felstreppen treibt und dort gelegentlich für Staus sorgt. Ja: Staus auf Wanderwegen. Aber die sind selten und nur auf den parkplatznahen Wanderwegen zu finden.

Gut schlafen und flexibel bleiben

Oscypek-Verkaufsstand in Zakopane. Foto: Polen.pl (JW)

Unterkünfte gibt es in fast so grosser Zahl wie Gaststätten: Gefühlt jedes Haus beherbergt mindestens eine Karczma, so heißen die urigen Gastwirtschaften der Bergbewohner. Wenn nicht, dann wenigstens ein Restaurant, eine Bar, ein Bistro, eine Bacowka (eine Schäferhütte, die oft auch bewirtschaftet ist) oder eine Pension, ein Gästehaus oder ein Hotel. Schlechtes Essen gibt es nicht, sieht man mal von gelegentlichen Fast-Food-Sünden ab, Aber selbst diese tragen oft Namen, die den Bergbewohnern, den Goralen, Tribut zollen. Trotzdem: Auch Goralen-Burger und Goralen-Pizza sind keine echte Alternative zum traumhaften warmen geräucherten Schafskäse der Region (Oscypek, am besten mit Zwiebeln und/oder Preiselbeeren), den man auch kalt essen kann. Kalt für zwischendurch, warm als Vorspeise zu einem Hauptgericht, dass oft deftig und mit Fleisch daherkommt, wenn auch nicht immer. So findet man mit den Gulaschgerichten, den Kotelettrezepten und den deftigen Würstchen die Nahrungsmittelvertreter für die Fleischfreunde, wohingegen leckere Suppen wie Zurek, Teig-Pilzgerichte wie Placki und natürlich die nach einem langen Wandertag traumhaft nahrhaften Pierogi (Piroggen) auch die weniger Fleischinteressierten glückliche Mienen auf die Gesichter zaubern.

Zentral übernachtet man in Zakopane, wo man auch flexibel bleibt: Der örtliche Nahverkehr mit staatlichen und privaten Bussen ist gut ausgebaut, man kommt in alle Wanderregionen und kehrt auch perfekt zurück. Der Nachteil: Die trubelige Fußgängerzone ist manchem im Urlaub ein wenig zu urban. Dann bietet sich einer der schönen und ruhigeren Vororte an, zum Beispiel Bukowina Tatrzanska. Dort wohnten wir und waren glücklich. Einzigartige Panoramen – mit Glück schon vom Hotelbalkon aus – und viel Ruhe sowie Herzlichkeit in den Karczmas machen den Aufenthalt mehr als erholsam. Wer nicht selbst ein Auto mitbringt, ist allerdings auf die Minibusse angewiesen. Die fahren oft, aber eben nicht ganz so oft wie aus Zakopane. Man kann morgens ab sechs bis abends um zehn Uhr gut zwischen Zakopane und den Vororten hin und her pendeln, sollte sich aber die Zeiten von den Busfahrplänen aufschreiben. Aber: Man sollte sich auch nicht zu sehr auf diese Zeiten verlassen; manche – besonders private – Kleinbusbetreiber warten, bis ihr Bus voll ist. Und fahren dann erst los. Das ist wirtschaftlich für den Kleinbusfahrer, aber manchmal ärgerlich für den im Vorort auf den Bus wartenden. Da jedoch auch Taxen bezahlbar sind, gibt es immer noch mindestens eine Alternative, das Ziel zu erreichen. Auch wenn Minibusse mit den Gebühren zwischen einem und zwei Euro pro Fahrt eine günstige Alternative sind. Sicher sind sie sowieso: Die Fahrer kennen ihre Strecke im Schlaf und wie stolz sie auf ihr Fahrzeug sind, erkennt man daran, dass sie es regelmäßig vor der Bergkulisse fotografieren und damit werben. Sei es auch noch so alt.

Wandertipps

Morskie Oko. Foto: Polen.pl (JW)

Ein sanfter Einstieg ist unbedingt anzuraten. Und ein solcher könnte etwa die Wanderung von Kiry aus sein. Kiry ist ein kleiner Ort nahe Zakopane, der in einer knappen halben Stunde per Minibus für wenig Geld (umgerechnet etwa einen Euro) zu erreichen ist. Von dort aus führt ein breiter und flacher Weg leicht aufwärts und führt zu mehreren Felshöhlen, die besichtigt werden können. Oder man startet mit der ‘Wanderautobahn’ zum berühmten ‘Meeresauge’, dem Morskie Oko. Der See hat der Legende nach eine Verbindung zum Mittelmeer. Blödsinn? Vermutlich ist ebenso wenig dran an der Legende wie an unserer Idee mit dem treppenbauenden Riesen der Einleitung. Aber spätestens, wenn man am Ufer des Morskie Oko steht, versteht man den Hintergrund der Legende: Der türkisfarbene – traumhaft romantische – See könnte auch mit dem Wasser einer paradiesischen Bucht gefüllt sein. Wenn da nicht die zahlreichen Sonntagswanderer wären, wäre hier wohl das Paradies: Wir empfehlen den frühen Wanderbeginn an einem Werktag, um dieses beliebte Wanderziel zu besuchen. Was lohnt sich noch? Die Routen, die nicht auf dem Höhenweg entlanglaufen, sehen erst einmal weniger spannend aus. Was einerseits richtig ist: Der Höhenweg entlang der Gipfel bietet eine einzigartige Aussicht. Doch die Strecke ist an manchen Stellen herausfordernd, einerseits. Andererseits eben auch kein echter Geheimtipp. Denn zum Beispiel die wenig bekannte Route (grün gekennzeichnet) vom ‘Wanderautobahn-Start-Parkplatz’ bis nach Zakopane bietet einzigartige Naturerlebnisse mit unzähligen Wasserfällen, noch zahlreicheren Treppenstufen auf- und abwärts und ebenfalls herrlichen Ausblicken. Sie bietet aber auch eine Schweißgarantie, wenn man einen zügigen Schritt anstrebt. Definitiv ist: Es lohnt sich, auch wenn hier nicht jeder läuft.

Die Alpen-Alternative?

Wer gern wandert und neue Pfade entdecken möchte, hat sie hier gefunden: Die Alpen-Alternative. Hüttenwandern ist auch möglich, allerdings gibt es nicht ganz so viele Hütten. Daher empfiehlt es sich, sich einen festen Standort zu suchen und von dort aus loszuwandern. An mit schlechtem Wetter ausgestatteten Tagen bieten die vielen Thermen (zum Beispiel in Bukowina Tatrzanska, Bialka Tatrzanska und andere) eine gute Wellness-Ausweichmöglichkeit. Gute Hotels haben Schwimmbäder gleich inhouse. Lohnenswert auch: Die kleinen Pensionen oder die appartmenthaften alten Holzhäuser im ‘Zakopane-Stil’, für den es sogar ein Museum gibt. Klar ist: Auch wenn man nicht wandert, wird es hier nicht langweilig. Wir waren begeistert.

Deutschsprachige Reiseführer für die Hohe Tatra sind rar, Tipp sind aber zum Beispiel der Rother-Wanderführer für die Hohe Tatra (Link zu Amazon), die vor Ort käuflichen Wanderkarten (20-60 Zloty, 5-15 Euro), für die Slowakei der Slowakei-Reiseführer des Trescher-Verlags (Link zu Amazon), die Wanderkarte Hohe Tatra (mit Skitouren) (Link zu Amazon) und auch der lesenswerte Zakopane-Teil des Reiseführers Krakau aus dem Michael Müller Verlag (Link zum Verlag).

Ein Hoteltipp für Menschen, die sich nicht an ein paar Metern zu Fuß zum Bus stören oder ein Auto dabei haben: Das komfortable, preislich attraktive und mit einer schönen Aussicht ausgestattete 3-Sterne-Haus mit dem zweifelhaften Namen Räuberlager (‘Zbójnicówka’) ist als Ausgangspunkt für einen ruhigen Tatra-Urlaub über jeden Zweifel erhaben. Hotel Zbójnicówka bei Booking.com.

Jens kümmert sich bei Polen.pl um die technische Basis der Internetseite sowie die Beratung und Begleitung des Redaktionsteams. Er beschäftigt sich gern mit Marketing- und Informatik-Themen und ist seit einem Deutsch-Polnischen Begegnungsprojekt im Jahre 1995 begeistert von Polen. Sein Lieblings-Urlaubsort ist Kolobrzeg (Kolberg/Polen), wohin er seit einigen Jahren auch familiäre Bindungen pflegt. Marathonlaufen, Winter- und Wassersport sind sein Ausgleich zum Alltag.

34 Kommentare

  • Frieder

    9. Juni 2017 bei 12:52

    Allerdings halte ich die Hohe Tatra im Vergleich mit den vielen schönen Landschaften an der polnisch-slowakischen Grenze (Beskidy, Pieniny, Bieszczady, …) für überbewertet, und wenn es schon die Hohe Tatra sein soll, so bietet die slowakische Seite mit der Tatrabahn (eine Art Straßenbahnlinie durch die Orte am Südhang) die bessere Infrastruktur.

    Antworten
  • Jens

    23. Mai 2017 bei 12:52

    Hallo Joachim,

    bei Zeltplätzen muss ich leider mit Erfahrungswerten passen. Eventuell hilft eine Suche nach „Camping Zakopane“, da gibt es oft auch Bewertungen. Ebenso auf einschlägigen Portalen wie https://www.eurocampings.de/polen/kleinpolen/zakopane/
    Frieder schrieb uns hierzu:

    Persönlich getestet, hochzufrieden, da preiswert, naturnah und weitläufig:

    Campingplatz Frydman an der Mündung der Białka in den Dunajec-Stausee östlich der Tatra, unter anderem in meinem Reisebuch über die Slowakei (!, Trescher Verlag) für grenznahe Aktivitäten in Polen empfohlen.

    Viel Spaß!
    Viele Grüße
    Jens

    Antworten
  • Joachim

    21. Mai 2017 bei 12:51

    Ich möchte im August 2017 mit meiner Familie mit Zelt in Polen die Hohe Tatra besuchen . Ich suche einen netten Campingplatz als Basislager .
    Hat da jemand Einen Tipp ?

    Antworten
  • Gert Abramowski

    26. September 2016 bei 12:51

    Hallo Ihr Lieben, ich war am 23.08.2016, ein Dienstag mit durchschnittlichem Wetter, da! Parkplätze waren bis zur Grenzstation belegt, viel Trubel aber kein Problem einen Kutschenplatz für 4 zu bekommen. Die Hinfahrt kann ich nur empfehlen, zurück kann es auch ein Ungeübter schaffen. War ein tolles Erlebnis.
    Danke für Eure Hilfen.
    Beste Grüße Euer Gert

    Antworten
  • Jens

    7. August 2016 bei 12:50

    Hallo Gert,

    Jan ist – da vor Ort – auf jeden Fall ein guter Ansprechpartner. Ich fürchte, man kann die Kutschenfahrten nicht vorher buchen (bin mir aber nicht sicher). Der Parkplatz ist sicher kein Problem, wenn Ihr nicht gerade Sonntags zur Hauptwanderzeit dort eintrefft.

    Viel Spaß und genießt die schöne Gegend; für mich in Sachen Natur eine der schönsten Ecken überhaupt,
    Jens

    Antworten
  • Gert Abramowski

    5. August 2016 bei 12:49

    Danke Jan,
    ich wollte schon anregen, Verbindung mit Dir aufnehmen zu können. Wir sind Mitte August für eine Woche in Krakau. Alleinig gelockt von diesem Blog, plane ich einen Tagesausflug zum MO, ansonsten habe ich keine Ahnung von Polen und der Hohen Tatra. Da ich mit Frau und 2 Kindern unterwegs sein werde, möchte ich nicht auf Risiko fahren und würde Parkplatz und Kutschenplatz (min 2 Plätze) gerne vorher buchen oder reservieren.
    Gibt es eine Möglichkeit oder kennst Du einen Vermittler vor Ort?
    Ich bin für jede Hilfe und Anregung dankbar!
    VG, Gert

    Antworten
  • Jan

    4. August 2016 bei 12:49

    @Gert: Mit dem PKW kommt man nur bis 8 km heran. Näher nicht, da dann schon der Nationalpark beginnt.

    Der Weg ist bis zum Morskie Oko durchgehend gepflastert. Je nach Schwere der Krankheit bieten sich dann die Kutschen an, die ziemlich nah an Hütte und See rankommen. Die letzten 1-2 km muss man aber auch in diesem Fall zu Fuß laufen.

    Antworten
  • Jens

    2. August 2016 bei 12:49

    Hallo Gert,

    ich war nun auch (leider) ein paar Jahre nicht mehr vor Ort, aber da dürfte sich wenig geändert haben: Man muss die letzten Kilometer laufen oder mit der (kostenpflichtigen) Kutsche fahren. Man kann ungefähr bis auf 3-5 Kilometer heranfahren, ab dann sind keine PKWs mehr erlaubt. Aber es gibt Kutscher, die Fahrten anbieten.

    Beste Grüße
    Jens

    Antworten
  • Gert Abramowski

    2. August 2016 bei 12:48

    Grüß Gott Jens,
    meine Frau ist leider nicht gesund, trotzdem würde ich ihr gerne das Abenteuer Morskie Oko mit den traumhaften Aussichten gönnen.
    Wie nah darf oder kann ich an den See mit meinem PKw heranfahren?
    Alternativ: Öffentliche Verkehrsmittel oder „Schleuser“
    Welche Tour wäre für uns von der Schwierigkeit und Länge möglich?
    Danke für Dein Bemühen und vielen Gruß,
    Dein
    Gert Abramowski

    Antworten
  • Jens

    4. Juli 2016 bei 12:48

    Hallo Mike,

    einen deutschsprachigen aktuellen Wanderführer kenne ich nicht. Eine Schnellsuche ergab, dass 2017 ein neuer kommt (https://www.rother.de/rother%20wanderf%FChrer-tatra-4049.htm), das ist aber etwas spät. Es gibt online eine Reihe von GPS-Tracks (etwa http://de.wikiloc.com/routen/wandern/poland/lesser-poland-voivodeship/zakopane), deren Qualität ich aber nicht kenne.

    Wir haben vor Ort gute Karten im örtlichen Handel gefunden; ich gehe davon aus, dass es da auch in diesem Jahr aktuelles Material gibt (ich war zwar gerade in Krakau, habe dort aber nicht geschaut). Aber: Es ist dann im besten Fall Englisch, meistens Polnisch – ist aber gut verwendbar.

    Viel Spaß Euch bei Eurer Wanderung, genießt die schöne Gegend und die schöne Zeit,
    Jens

    Antworten
  • Mike

    4. Juli 2016 bei 12:47

    Hallo Jens,
    wir fahren in Kürze in die Hohe Tatra, unser Basislager ist in Zakopane.
    Wir wandern gerne und machen auch mal Tagestouren bis zu 9h. Habe leider bei meiner Recherche keine aktuellen Wanderführer gefunden.
    Hast Du vielleicht noch ein paar diesbezügliche Tipps?
    Gibt es vor Ort gutes Kartematerial oder sogar Tourentipps oder -beschreibungen, Wanderführer etc., auch evtl. in deutsch?
    Dank vorab!

    Antworten
  • Jan

    13. April 2016 bei 12:47

    „Nun ja, vielleicht wird es ja auch (u. a.) die „grüne Route“ vom ‚Wanderautobahn-Start-Parkplatz‘ bis nach Zakopane? Klingt auch toll.“

    Ich weiß nicht, wie viele Wanderungen geplant sind und wie es mit der Kondition aussieht. Schön und (für mich) machbar wären zum Beispiel:

    1. Palenica Białczańska – blauer Weg bis Rusinowa Polana – grüner Weg bis Schronisko Murowaniec, von dort Rundweg (schwarz & blau) zum Zielony Staw und Czarny Staw. Dann gleicher Weg zurück oder, falls nicht per Auto gekommen), von Murowaniec über den blauen Weg nach Kuźnice. Aber Achtung: Der letzte Weg war noch im Oktober 2015 gesperrt, da er vollkommen vermatscht war und es viele entwurzelte Bäume gab. Ich finde keine Infos dazu, würde aber eher tippen, dass der Weg noch geschlossen ist.

    2. Palenica Białczańska – roter Weg auf der Straße bis zum Wasserfall – grüner Weg durch die Dolina Roztoki bis zur Dolina Pięciu Stawów Polskich, gleicher Weg zurück. Aufpassen beim letzten grünen Abschnitt zum Wielki Staw: Warum auch immer, aber der Abschnitt war bei mir bis jetzt immer vereist, teils mit spiegelglatten Eisflächen. Entsprechende Ausrüstung empfohlen.

    3. Eher wie Spaziergänge, aber im Winter stimmungsvoll, sind die grünen Wege in der Dolina Chochołowska oder Dolina Kościeliska bis zu den Schutzhütten.

    Was anspruchsvollere Touren und Höhenwanderwege betrifft, sind Czerwone Wierchy oder Starobociański Wierch sehr, sehr schön. ABER: Die sind im Winter extrem wetterabhängig, hier gibt es immer aktuelle Infos und Warnhinweise: http://tpn.pl/zwiedzaj

    „Wie weit kommt man mit dem Auto an Morskie Oko offiziell heran? Auf meiner uralt-Karte ist keine 2 km unterhalb ein Parkplatz eingezeichnet, ansonsten gute 5 km (also dort, wo die „grüne Route“ beginnen würde, ist das korrekt?)“

    Da dürfte sich einiges geändert haben. Der letzte Parkplatz ist der in Palenica Białczańska, da wo der rote und blaue Weg beginnt. Das sind 8 km bis zum Morskie Oko. Der eigentliche Weg zum Morskie Oko ist leider nicht besonders schön. Von ein paar Abzweigungen durch den Wald abgesehen, läuft man nur auf der geteerten Straße. Das Morskie Oko selbst ist natürlich sehr schön.

    Antworten
  • Steve B.

    12. April 2016 bei 12:46

    Vielen Dank für die Beiträge und Infos!

    Meine quasi per Zufall gefundene „Quelle“ hätte ich vielleicht anfügen sollen:

    http://slovakia.travel/de/die-wintersperrung-der-wanderwege-in-der-hohen-tatra-bedeutet-nicht-das-ende-von-wanderungen

    Auch möchte ich mich korrigieren, denn „Morskie Oko“ hatte ich im falschen Kontext verwendet. Dazu hole ich am besten ein wenig aus.

    Vor 38 Jahren, da war ich gerade im pubertären Alter, unternahmen meine Eltern mit mir eine als Legende in´s Familienleben eingehen sollende Wanderung – bei bestem Sommerwetter -, die vom Parkplatz unterhalb des genannten Sees die von Frieder erwähnte Straße zum See führte, dann zum Paß kurz unterhalb des Hruby stit, zu selbigem hinauf zwecks Poser-Foto, hinunter (da waren ein paar Ketten), nördlich entlang Wielki Staw und Przedni Staw, hoch zum (zur?) Swistowa Szuba, und einen mittlerweile gefühlt nicht mehr enden wollenden Abstieg zum Morskie Oko, sowie Rückweg zum Parkplatz. Laut meinen damaligen Eintragungen in die Karte. Bemerkenswert war beim ersten Anstieg das aufgeregte Gestikulieren anderer Wanderer, die an einer Kurve verharrten und uns so etwas ähnliches wie „zicka-zicka“ zuriefen, meine Eltern befürchteten bereits, es sei etwas passiert und wir müßten jetzt „zurück-zurück“… aber es handelte sich nur um eine Handvoll Gemsen (alte Rechtschreibung), die gemütlich den Weg kreuzten, so nah, daß mit einem 135-er Tele passable Aufnahmen entstanden sind (insofern verstehe ich nicht ganz, ob die Sperrung aus Gemsensicht unbedingt sein muß?)

    Wenn ich Jan richtig verstanden habe, wäre diese Wanderung Ende April nun nicht mehr möglich, aus Schutzgründen.

    Der Sinn unseres geplanten Unterfangens besteht im Grunde darin, daß ich meiner jetzigen Partnerin, die die Hohe Tatra bisher weder von slowakischer, noch von polnischer Seite kennt, vorgeschwärmt habe, und auch selber diese Route nur zu gerne wiederholt hätte. Nun ja, vielleicht wird es ja auch (u. a.) die „grüne Route“ vom ‚Wanderautobahn-Start-Parkplatz‘ bis nach Zakopane? Klingt auch toll.

    Beste Grüße, Steve

    PS:
    Wie weit kommt man mit dem Auto an Morskie Oko offiziell heran? Auf meiner uralt-Karte ist keine 2 km unterhalb ein Parkplatz eingezeichnet, ansonsten gute 5 km (also dort, wo die „grüne Route“ beginnen würde, ist das korrekt?)

    Antworten
  • Jan

    11. April 2016 bei 12:46

    Sprichst du Polnisch? Dann könnte ich noch mehr Links schicken: http://www.nieznanetatry.pl/zamkniete-szlaki,812,537,10,1,I,informacje.html

    Auf der slowakischen Seite sind vom 01.11. bis 15.06. alle Wanderwege über dem Niveau der Schutzhütten gesperrt. Meine mich zu erinnern, dass auch schon Anfang Oktober vereinzelte Wege auf slowakischer Seite gesperrt sind. Als offizieller Grund gilt der Naturschutz.

    Auf polnischer Seite sind nur 3 Wanderwege im Winter (01.12.-31.05.) gesperrt, und zwar alle 3 aus Naturschutzgründen:

    1. Morskie Oko – Świstówka – Dolina Pięciu Stawów Polskich
    2. Szlak na Czerwone Wierchy od Doliny Tomanowej do Chudej Przełączki
    3. Szlak na Giewont od Przełęczy w Grzybowcu po Przełęcz Kondracką Wyżnią

    Vor allem die ersten beiden sind sehr schöne Wege. Schade also. Oder nochmal im Sommer oder Herbst kommen.

    Auch für geübte Wanderer mit Erfahrungen in den Alpen sollte der Warnhinweis von Jens nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Tatra hat es in sich.

    Antworten
  • Frieder

    11. April 2016 bei 12:46

    Hallo Jens und Steve,
    ich muss zugeben, mich besser auf der slowakischen Seite auszukennen. Dort sind die Lagen der Hohen Tatra ab schätzungweise 1600-1700 Meter bis auf die Wintersportgebiete seit 1978 so gut wie alle verboten. Wäre für Ortsunkundige aufgrund sich schneller ändernder Schneeverhältnisse als in weniger schroffen Gebirgen auch gar nicht so ungefährlich. Die „Straße“ bis zum Morskie oko dürfte kein Problem sein.
    Nochmals viele Grüße

    Antworten
  • Jens

    10. April 2016 bei 12:45

    Hallo Frieder und Steve,

    Danke an Frieder für die Ergänzung: Aber dennoch sind die „großen“ Wanderwege meines Wissens noch zugänglich, auch in der Schutzzeit (die es aber schon lange gibt). Darüber hinaus ist mir nichts Neues bekannt.

    Beste Grüße
    Jens

    Antworten
  • Frieder

    10. April 2016 bei 12:45

    Vor allem aus berechtigten Naturschutzgründen (von der Tatra-Gämse existierten beispielsweise um das Jahr 2000 herum wohl nur noch 200 Tiere) sind in der Hohen Tatra sogar manche beliebte Wege nur von Juli bis Oktober erlaubt. Es gibt aber viele Alternativen: Babia Góra, die Fatren, Westliche und Niedere Tatra, Pieniny, Bieszczady, …
    Übrigens: Diese slowakische Regelung seit 1978 würde ich nicht als „neu eingeführt“ bezeichnen.
    Beste Grüße

    Antworten
  • Jens

    9. April 2016 bei 12:44

    Hallo Steve,

    sorry, davon habe ich noch nichts gehört. Wintersperrung? Okay, die Höhenwanderwege sollte man im Winter nicht gehen, da kommt es immer wieder zu Unfällen, weil Wanderer sich überschätzen. Aber Ende April und auf gut frequentierten Wanderwegen wie zum Morskie Oko würde ich da keine Sperrung erwarten. Inwieweit man vom Morskie Oko dann noch weiter aufsteigen kann und sollte, sollte man natürlich von den Witterungsbedingungen abhängig machen, klar.

    Wo auch immer Du davon gelesen hast: Ich habe das noch nicht mitbekommen; zumindest, wenn eine generelle Sperrung gemeint ist. Einzelne Routen werden bei kritischer Witterung (im Winter also) durchaus gesperrt. Um sicher zu gehen, ob die von Dir geplanten Strecken dann begehbar sind, empfehle ich Anfragen beim Fremdenverkehrsamt (http://www.polen.travel/de-at/stadte/zakopane-winterhaupstadt-polens-2), in Zakopane (zakopane.pl) und ggf. bei einem Tourismusportal wie http://www.discoverzakopane.com/hiking.html).

    Viel Spaß beim Planen und beim Wandern!

    Grüße
    Jens

    Antworten
  • Steve B.

    9. April 2016 bei 12:44

    Auf einer „slowakischen“ Website habe ich etwas von einer neu eingeführten Wintersperrung (01.11. bis 15.06.) der Wanderwege gelesen. Bin gerade dabei, einen Urlaub Ende April zu planen, bei dem wir von polnischer Seite aus natürlich auch schön in die Berge wollen, in Form von ein oder zwei Tagestouren, z. B. Morskie Oko. Woher bekomme ich genauere Informationen, was es damit auf sich hat?

    Für Hinweise dankbar, viele Grüße, Steve

    Antworten
  • Jens

    21. Februar 2016 bei 12:43

    Hallo Frau/Herr Knop,

    ich habe keine GPS-Daten von unseren Routen aufgezeichnet, diese sind aber auf den meisten dort erhältlichen Wanderkarten bestens eingezeichnet und auch gut beschildert. Poste gern mal den Link zu einer der Internetseiten, wo das eingezeichnet ist; dann gebe ich meinen Senf dazu.

    Viele Grüße
    Jens

    Antworten
  • T. Knop

    21. Februar 2016 bei 12:43

    Hallo Jens,

    schöner Bericht, der Lust auf wandern rund um Zakopane macht.
    Dieser grüne Pfad, von dem die Rede ist, gibt es dazu GPS-Daten? Den Rother-Wanderführer gibt es leider erst im Juli wieder und auch im Internet finde ich zwar Wanderrouten, bin mir aber bei keiner sicher, ob es um die genannte geht.
    Beste Grüße
    T. Knop

    Antworten
  • Jens

    30. Oktober 2015 bei 12:42

    Zur Ehrenrettung Zakopanes möchte ich noch ergänzen: Ja, es ist touristisch. Aber wer zum Wandern oder Wintersport in in Österreich oder der Shcweiz gelegende Orte wie Obertauern, Seefeld oder Gstaad fährt, wird das kennen. Für mein Befinden ist Zakopane – zumindest bei meinen Besuchen in der Nebensaison – durchaus trubelig, aber noch nicht stressig. Ich mag es, gerade weil dort auch oft etwas los ist. Nur: Die Preise sind schon erheblich höher als anderswo im Umland.

    Antworten
  • Frieder

    30. Oktober 2015 bei 12:41

    Ich mag die Landschaften entlang der slowakische-polnischen Grenze sehr. Aber gerade Zakopane (wie beispielsweise auch im Kommentar von Jochen schon anklang) muss man schon als Touristen-Treffpunkt bezeichnen. Das ist nicht jedermanns Geschmack. Als Alternativen schlage ich Pieniny (romantisch-naturnaher Campingplatz bei Frydman) und Bieszczady vor. Von Berlin aus gesehen wäre der erste echte Karpatengipfel wohl Babia Góra. Viel Spaß!

    Antworten
  • Jens

    30. April 2015 bei 12:41

    Hallo Herr Romeyke,

    das klingt doch nach einem guten Vorhaben: Ich würde schon empfehlen, dass Sie sich ein „Basislager“ organisieren. Je nach Anspruch würde ich eine Pension oder ein Hotel wählen. Wir waren etwas außerhalb; das geht nur, wenn Sie sich mit den Minibussen und Taxen arrangieren wollen und können. Für uns war das in Ordnung, man muss sich eben ein paar Zeiten merken. Mit den Enkeln könnte das aber schnell stressig werden, wenn man dann mal flott zum Bus muss und noch einer auf die Toilette will…

    Ich würde in Zakopane oder in einem direkten Vorort – Kiry hat uns sehr gefallen – schauen.

    Zum Essen brauchen Sie sich keine Sorgen machen, wir haben beinahe nirgendwo schlecht gegessen. Ein paar Tipps haben die Reiseführer, die wir verlinkt haben, parat.

    Von Krakau aus fährt ein Bus bis nach Zakopane; mit dem Zug geht es auch. Beides sind gute Optionen, der Bus hat den Vorteil, dass man auch die Vororte gut erreicht.

    Zum Radfahren kann ich gar nicht so viel sagen; das haben wir nicht getestet. Mountainbiken klappt ganz gut um Bukowina Tatrzanska, das haben wir gesehen. Dort ist auch eine nette Therme. Zum Schwimmen und erholen und rutschen.

    Tja, man kann so viel dazu sagen, das passt alles schwer in den kurzen Text. Mein Tipp mit den Kindern wäre ein wenig abhängig davon, ob die beiden eher naturbegeistert sind oder gern auch mal unter Menschen sind. Im Fall des zweiten unbedingt Zakopane als Favoriten ausrufen, sonst gern auch die anderen Orte.

    Ich wünsche schon jetzt viel Spaß in dieser traumhaften Gegend, die ich vor meinem ersten Besuch auch sehr unterschätzt habe. Herrlich!

    Antworten
  • DR.DETLEV ROMEYKE

    30. April 2015 bei 12:40

    Lieber Herr Hansel

    meine Frau (68) und ich (69) sind Großeltern aus Meck – Pomm ( Grevesmühlen ), die schon oft das masurische Seengebiet bereist
    haben – aber noch niemals die Hohe Tatra.Wir wollen es aber in diesem
    Sommer tun (2. Julihälfte ) – und zwar mit unseren Enkeln Max (8 ) und
    Gustav (6) .Wir werden von Berlin nach Krakau fliegen – aber dann
    wissen wir nicht ,was gut und böse ist.
    Bitte geben Sie uns ein paar Tipps für die 6-Tage – non – Chickeria – Tour :
    Wir wollen wandern – vielleicht auch fahrradfahren – hohe Berge beguk –
    ken,baden,ein bißchen kraxeln….und guten Zurek essen !
    Brauchen wir ein Basislager ? Wenn ja : Wo ?

    Benötigen Sie einmal Hilfe in Mecklenburg : Wir sind immer für Sie da !

    Mit freundlichem Gruß

    D.Romeyke,prakt.Tierarzt , fast schon a.D.

    Antworten
  • Jens

    21. Februar 2015 bei 12:40

    Hallo Alice,

    ich wünsche Euch viel Spaß! Es ist eine tolle Gegend. Allerdings darf man ins Naturschutzgebiet keine Hunde mitbringen; da gibt es auch an den Eingängen die Wachhäuschen. In den Gegenden ohne Naturschutzgebiet kann der Hund natürlich mit, da gibt es auch schöne Wege. Aber zugegeben: Der Nationalpark ist schon ein Highlight.

    Grüße
    Jens

    Antworten
  • Alice Mager

    21. Februar 2015 bei 12:39

    Hallo Jens
    Wir haben letztes Jahr die schneekoppe erwandert und möchten dieses Jahr die hohe Tatra machen ( letztes Jahr hat uns das Wetter einen strich gemacht ) .Darf ich da meinen Hund mitnehmen ?
    Freue mich auf deine Antwort .
    LG Alice

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  • Heinrich Dreyer

    16. November 2014 bei 12:39

    Hallo Jens,

    ich habe Deinen Bericht vor unserem Urlaub in Zakopane im Oktober 2014 gelesen. Wir hatten das von vor beschriebene Glück mit dem Wetter: Wir sind im Regen gekommen und im Regen abgefahren, dazwischen war aber fast nur Sonne.

    Die Landschaft ist traumhaft, Zakopane ist toll und zumindest im Oktober war nichts überlaufen. Wir waren auf dem Campingplatz direkt an den Sprungschanzen, auch der war gut. Wir waren also direkt am Eingang des Nationalparks und somit hatten wir einen hervorragenden Ausgangsort für Wanderungen. Dies haben wir reichlich ausgenutzt und haben uns zum Schluss den Höhepunkt, die Rysy-Besteigung vom Morskie Oko aus gegönnt.

    Wir kommen sicher wieder. Vielen Dank fürs Mund wässrig machen.

    Heinrich

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  • Jens

    26. Oktober 2014 bei 12:38

    Hallo Steffen,

    entschuldige die wochenendprogrammbedingte Antwortverzögerung. Im Winter war ich selbst noch nicht da, leider. In Krakau kann man ziemlich viele Unterkünfte empfehlen. Wenn es nicht so auf den Preis ankommt, würde ich mir ein günstiges Hotel in der Nähe des Marktplatzes suchen, zum Beispiel das Camea (für mehr Details einfach suchen oder mich per Mail anfragen, jens@polen.pl). Für Sparfüchse bieten sich die studentischen Unterkünfte an, die sind allerdings etwas weiter draußen.

    Gut gefallen hat uns die Region um Bukowina und auch das ‚hintere Zakopane‘, also etwa um Kiry herum. Im Ort sind die Gasthäuser natürlich offen, dort gibt es auch nur wenige Pisten (weiter weg). Das von uns genutzte und im Beitrag genannte Hotel ist nicht gerade zentral, wir würden es aber jederzeit wieder wählen. In Kiry haben wir noch keines ausprobiert.

    Viele Grüße und jetzt schon viel Spaß beim Planen!
    Jens

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  • Steffen Wöllner

    25. Oktober 2014 bei 12:38

    Hallo Jens!
    Wir wollen zu dritt über ein verlängertes Wochenende im Winter 15 in der Hohen Tatra wandern (5 – 6 Std; Schneeschuhe dabei); landen in Krakau.
    Hast Du Tipps dafür: wo Quartier machen, gibt es offene Hütten/Gasthäuser, wo ist es am schönsten im Winter für drei oder vier Tage (kein Skigetümmel!)?
    Schon mal im Vorraus vielen Dank für Deine Antwort,
    Steffen

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  • Jens

    15. August 2014 bei 12:36

    Hallo Friedrich,

    Danke für das Update. Einen schönen Bericht habt Ihr da geschrieben, der auch bei mir wieder die Lust aufs Wandern dort verzehnfacht hat.

    Viele Grüße
    Jens

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  • Friedrich

    15. August 2014 bei 12:36

    Update zum Stand 2014:

    Wir sind in der Ferienzeit im Juli ins Tatra zum Wandern gefahren. Die Berge waren anfangs voll mit Menschen (Tagestouristen), jedoch sobald man etwas weiter läuft (Mehrtageswanderung) lichtet es sich relativ schnell. Ich kann deshalb nur empfehlen Schlafmatte und Schlafsack mitzunehmen und von einer Hütte zur nächsten zu tigern. Dann erlebt man viele tolle Momente für sich alleine und die wunderbare Natur am besten genießen.

    Die Berghütten werden euch niemals abweisen, jedoch ist eine rechtzeitige Reservierung von Vorteil, da mann dann nicht draußen oder auf dem Boden schlafen muss 😉

    Gruß,
    Friedrich

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  • Jochen

    8. November 2012 bei 12:35

    klingt fast so, als ob ich Zakopane noch eine zweite Chance geben sollte… bisher fand ich es da immer zu touristisch, aber wenn man sich auf die in der Tat wunderschöne Umgebung konzentriert, lohnt es sich vielleicht doch, noch mal hinzufahren!

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